Wenn dein Hund mal wieder sein Futter unberührt stehen lässt, können verschiedene Ursachen dafür verantwortlich sein. Hat er Durchfall, erbricht und ist teilnahmslos, gehe bitte mit ihm zum Arzt. In diesem Fall kann immer ein medizinischer Notfall vorliegen, der behandelt werden muss.

In dem Artikel "Dein Hund will einfach nicht fressen? Finde heraus, woran es liegen könnte" kannst du lesen, was die Gründe dafür sein können, dass dein Hund nicht fressen möchte. In diesem Artikel gibt es einige hilfreiche Tipps für dich, wie du den Appetit deines Hundes wieder anregen kannst!

1. Zahnwechsel oder Zahnverlust

Wenn dein Junghund nicht fressen möchte, weil er sich gerade im Zahnwechsel befindet, kannst du ihm ganz einfach sein Futter etwas einweichen, bevor du es ihm gibst.

So ist es für ihn einfacher zu kauen und das Futter reibt nicht so sehr am empfindlichen Zahnfleisch. Dasselbe gilt, wenn du einen Senior zuhause hast und dieser schon einige Zähne verloren hat.

2. Psychische Ursachen

Liegen dem Appetitverlust deines Hundes psychische Ursachen zugrunde, die von äußeren Umständen hervorgerufen wurden, solltest du diese minimieren. Finde dazu zunächst heraus, welche Gründe dem psychischen Stress deines Hundes zugrunde liegen.

Möchte er nicht alleine sein, kann ein Hundesitter helfen. Ist er beim Spazieren mit zu viel Ablenkung gestresst, gehe mit ihm neue Wege in einer ruhigen Umgebung. Wenn du gerade umgezogen bist, hilft es, zunächst mit ihm gemeinsam viel Zeit in der neuen Wohnung zu verbringen, um ihn an die neue Situation zu gewöhnen.

Wenn du in diesem Fall mal nicht weiterweißt, kannst du dir immer Hilfe bei einem erfahrenen Hundetrainer holen. Dieser kann dir auf das Problem abgestimmte Tipps geben und helfen, den Stress bei deinem Hund zu reduzieren.

3. Falsches Futter

Manchmal ist auch dein Hund wählerisch beim Futter und er frisst nicht alles, was du ihm in seinen Napf füllst. In diesem Fall solltest du ihm neues Futter besorgen und zunächst testen, ob er es zum einen verträgt und zum anderen überhaupt mag.

Wichtig ist, dass du eine Futterumstellung immer langsam angehst. Du solltest dir dafür etwa eine bis zwei Wochen Zeit nehmen, bis du nur noch das neue Futter fütterst.

Dabei füllst du zunächst ¼ des Napfes mit dem neuen Futter und ¾ des Napfes mit dem alten Futter. Das machst du für drei Tage. Danach erhöhst du die Menge des neuen Futters für weitere drei Tage auf einen halben Napf, dann auf einen ¾ Napf und am Ende fütterst du nur noch das neue Futter.

Dein Hund hat auf diese Weise die Möglichkeit, sich an das neue Futter zu gewöhnen und auch sein Magen-Darm-Trakt kann sich auf die neue Zusammensetzung einstellen.

4. Mäkeliges Fressverhalten

Wenn dein Hund ein wählerisches Fressverhalten an den Tag legt, kannst du mit einigen kleinen Tricks den Appetit deines Hundes ordentlich anregen und ihn so zum fressen bringen.

Gib deinem Hund weniger Leckerlis, damit er zu den Mahlzeiten auch wirklich Hunger hat und sich schon richtig auf sein Fressen freuen kann. Frisst er den Napf nicht auf und wartet auf etwas „besseres“, stelle den Napf kommentarlos weg.

Füttere deinen Hund nichts vom Tisch. Hat er erstmal deine leckere Leberwurst probiert, möchte er kein „langweiliges“ Trockenfutter mehr haben. Das führt nur dazu, dass er noch wählerischer wird. Manchmal kann es auch helfen, das Futter deines Hundes dann etwas zu erwärmen.