Fragen? Jetzt anrufen +49 (0)151 6401 9601
Anmelden Warenkorb Suche Menü

Dein Hund will einfach nicht fressen? Finde heraus, woran es liegen könnte

Ja, auch deinen Hund trifft mal die Appetitlosigkeit. Es besteht aber nicht gleich ein Grund zur Sorge, wenn er mal sein Futter liegen lässt, denn die Gründe dafür müssen nicht immer medizinischer Natur sein. Wenn zu der Appetitlosigkeit Symptome wie Erbrechen, Durchfall oder blasse Schleimheute hinzukommen, dann stelle ihn jedoch bitte einem Tierarzt vor.

Aber was sind denn mögliche Gründe für die Appetitlosigkeit deines Hundes?

1. Zahnwechsel oder Zahnverlust

Insbesondere als Junghund, aber auch als Senior, kommt es bei deinem Hund zu Veränderungen bei den Zähnen. Zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat kommt dein Welpe in den Zahnwechsel.

Heißt: Seine Zähne fallen aus, die neuen schieben nach und das Zahnfleisch ist empfindlich. In dieser Zeit gibt es Hunde, die einfach keinen Appetit haben und nicht fressen wollen.

Dasselbe gilt, wenn dein Hund im Senioralter seine Zähne langsam verliert. Dann hat auch er zunehmend Probleme, sein Futter zu fressen und lässt den Napf unberührt.

2. Psychische Ursachen

Auch Hunde reagieren manchmal sensibel auf neue Situationen. Du hast dich vielleicht von deinem Partner getrennt, ihr seid umgezogen, ihr seid im Urlaub und dein Hund kennt diesen neuen Ort nicht. Alles das sind Beispiele für Situationen, die deinem Hund auch mal den Appetit rauben können.

Bei Hündinnen kann auch die Läufigkeit oder eine Scheinträchtigkeit dazu führen, dass sie nicht frisst. Ebenso appetitlos ist gerne mal der Rüde, wenn er eine läufige Hündin riecht.

3. Falsches Futter und Futterumstellung

Denk dabei mal an dich selbst: Du magst auch nicht jedes Produkt, dass du in deinem Supermarkt nebenan findest. So geht es auch deinem Hund. Manchmal trifft das Futter einfach nicht den Geschmack deines Hundes. Ob dies der Fall ist, kannst du ganz einfach testen, indem du auf ein anderes Futter umstellst.

Aber auch bei der Futterumstellung kann es passieren, dass dein Hund weniger Appetit hat. Hier ist es wichtig, dass du die Umstellung langsam vollziehst und zunächst nur wenig vom neuen Futter zum alten beimischt. So kann sich der Magen und Geschmack deines Hundes an das neue Futter gewöhnen.

Hast du einen kleinen Welpen zuhause, der seinen Napf einfach nicht leer frisst, dann probiere es mit mehreren kleinen Portionen auf den Tag verteilt.

4. Wetterbedingte Appetitlosigkeit

Insbesondere im Sommer kann es vorkommen, dass dein Hund wenig Appetit hat. Die heißen Temperaturen machen deinem Hund genauso zu schaffen wie dir. Wichtig ist, dass ihr beide an den heißen Tagen viel trinkt! Die Appetitlosigkeit wird sich legen, sobald kühlere Temperaturen herrschen.

5. Medizinische Ursachen

Es kann leider auch immer eine medizinische Ursache zugrunde liegen, wenn dein Hund keinen Appetit hat. Er könnte Verdauungsstörungen haben, an Übelkeit oder Schmerzen leiden und dadurch den Appetit verlieren.

Wenn dein Hund eine Futtermittelallergie hat, kann es sein, dass er bewusst sein Futter meidet. Denn er weiß schon, dass es ihm immer schlecht geht, wenn er es gefressen hat. Du kannst bei einem Tierarzt testen lassen, ob dein Hund derartige Allergien hat.

Es gibt auch Formen von Schilddrüsenerkrankungen, bei denen der Hund nicht mehr fressen möchte. Du solltest in diesen Fällen stets zum Tierarzt gehen, um schlimmere Krankheiten auszuschließen.

Dein Hund frisst nicht? So kannst du seinen Appetit anregen

Wenn dein Hund mal wieder sein Futter unberührt stehen lässt, können verschiedene Ursachen dafür verantwortlich sein. Hat er Durchfall, erbricht und ist teilnahmslos, gehe bitte mit ihm zum Arzt. In diesem Fall kann immer ein medizinischer Notfall vorliegen, der behandelt werden muss.

In dem Artikel "Dein Hund will einfach nicht fressen? Finde heraus, woran es liegen könnte" kannst du lesen, was die Gründe dafür sein können, dass dein Hund nicht fressen möchte. In diesem Artikel gibt es einige hilfreiche Tipps für dich, wie du den Appetit deines Hundes wieder anregen kannst!

1. Zahnwechsel oder Zahnverlust

Wenn dein Junghund nicht fressen möchte, weil er sich gerade im Zahnwechsel befindet, kannst du ihm ganz einfach sein Futter etwas einweichen, bevor du es ihm gibst.

So ist es für ihn einfacher zu kauen und das Futter reibt nicht so sehr am empfindlichen Zahnfleisch. Dasselbe gilt, wenn du einen Senior zuhause hast und dieser schon einige Zähne verloren hat.

2. Psychische Ursachen

Liegen dem Appetitverlust deines Hundes psychische Ursachen zugrunde, die von äußeren Umständen hervorgerufen wurden, solltest du diese minimieren. Finde dazu zunächst heraus, welche Gründe dem psychischen Stress deines Hundes zugrunde liegen.

Möchte er nicht alleine sein, kann ein Hundesitter helfen. Ist er beim Spazieren mit zu viel Ablenkung gestresst, gehe mit ihm neue Wege in einer ruhigen Umgebung. Wenn du gerade umgezogen bist, hilft es, zunächst mit ihm gemeinsam viel Zeit in der neuen Wohnung zu verbringen, um ihn an die neue Situation zu gewöhnen.

Wenn du in diesem Fall mal nicht weiterweißt, kannst du dir immer Hilfe bei einem erfahrenen Hundetrainer holen. Dieser kann dir auf das Problem abgestimmte Tipps geben und helfen, den Stress bei deinem Hund zu reduzieren.

3. Falsches Futter

Manchmal ist auch dein Hund wählerisch beim Futter und er frisst nicht alles, was du ihm in seinen Napf füllst. In diesem Fall solltest du ihm neues Futter besorgen und zunächst testen, ob er es zum einen verträgt und zum anderen überhaupt mag.

Wichtig ist, dass du eine Futterumstellung immer langsam angehst. Du solltest dir dafür etwa eine bis zwei Wochen Zeit nehmen, bis du nur noch das neue Futter fütterst.

Dabei füllst du zunächst ¼ des Napfes mit dem neuen Futter und ¾ des Napfes mit dem alten Futter. Das machst du für drei Tage. Danach erhöhst du die Menge des neuen Futters für weitere drei Tage auf einen halben Napf, dann auf einen ¾ Napf und am Ende fütterst du nur noch das neue Futter.

Dein Hund hat auf diese Weise die Möglichkeit, sich an das neue Futter zu gewöhnen und auch sein Magen-Darm-Trakt kann sich auf die neue Zusammensetzung einstellen.

4. Mäkeliges Fressverhalten

Wenn dein Hund ein wählerisches Fressverhalten an den Tag legt, kannst du mit einigen kleinen Tricks den Appetit deines Hundes ordentlich anregen und ihn so zum fressen bringen.

Gib deinem Hund weniger Leckerlis, damit er zu den Mahlzeiten auch wirklich Hunger hat und sich schon richtig auf sein Fressen freuen kann. Frisst er den Napf nicht auf und wartet auf etwas „besseres“, stelle den Napf kommentarlos weg.

Füttere deinen Hund nichts vom Tisch. Hat er erstmal deine leckere Leberwurst probiert, möchte er kein „langweiliges“ Trockenfutter mehr haben. Das führt nur dazu, dass er noch wählerischer wird. Manchmal kann es auch helfen, das Futter deines Hundes dann etwas zu erwärmen.

Hilfe: Mein Hund kratzt sich ständig!

Dein Hund kratzt sich ständig und du kannst dir einfach nicht erklären warum? In diesem Beitrag erfährst du die Gründe für das Kratzen und lernst, wie man normales Verhalten vom krankhaften Kratzen unterscheidet.

Lass dir zu Beginn sagen: Jeder Hund kratzt sich und es handelt sich grundsätzlich um ein völlig normales Verhalten. So wie es dir mal am Bein oder am Arm juckt und du dir mit kratzen Abhilfe verschaffst, so macht es auch dein Hund.

Dazu zählt auch, dass er sich mal das Fell knabbert. Beides – Kratzen und Knabbern – gehört zur täglichen Körperpflege deines Hundes.

Wie entscheidest du nun, ob sein Kratzen krankhaft ist?

Der Übergang zwischen normalen und krankhaften Kratzen ist nicht immer eindeutig und manchmal passiert es zu schnell, als das man noch eingreifen konnte.

Wenn dir auffällt, dass sich dein Hund öfter kratzt als gewöhnlich, dann hilft erstmal eins: Beobachte ihn. Kratzt er sich, wenn er zur Ruhe kommt und hört bei Ablenkung auf? Kratzt er sich beim Spazieren gehen oder vielleicht immer kurz nach dem Essen?

Es gilt: Wenn du etwas Ungewöhnliches an dem Verhalten deines Hunds bemerkst, scheint etwas nicht in Ordnung zu sein. Stelle ihm am besten einen Tierarzt vor. Wenn sich dein Hund nun noch kahle Stellen am Körper kratzt, die vielleicht sogar offen sind und bluten, dann scheint eine ernstere Erkrankung dahinter zu stecken.

Er könnte…

#1 … Flöhe haben

Flöhe und Milben lösen in der Regel einen starken Juckreiz aus. Du kannst in diesem Fall auch selber testen, ob dein Hund Flöhe hat, indem du sein Fell untersuchst. Kämme ihn z.B. mit einem Flohkamm und schau, ob du einen Floh „eingefangen“ hast und wische den Kamm mit einem weißen Taschentuch ab.

Liegen auf dem Taschentuch nun kleine, schwarzbraune Krümel, so kann es sich um Flohkot handeln. Tropfst du nun etwas Wasser auf dem Fleck und dieser wird rot, wie ein Blutfleck, dann handelt es sich sicher um einen Flohbefall bei deinem Hund.

#2 … unter einer Hauterkrankung leiden

Wenn du in dem Fell deines Hundes einen Ausschlag, Pickelchen, gerötete Stellen oder Schuppen findest, könnte er an einer Hauterkrankung leiden. Du solltest hier immer den Rat eines Tierarztes einholen und genau untersuchen lassen, was der Auslöser für die Hauterkrankungen ist.

#3 … einen Insektenstich haben

Ebenso wie wir Menschen, kann dein Hund von einem Insekt, wie einer Biene, gestochen werden. Der Stich juckt dann auch gerne mal und dein Hund versucht sich durch Kratzen an der betroffenen Stelle Abhilfe zu schaffen. Du musst in diesem Fall nicht zwingend zum Tierarzt.

Merke: Auch Hunde können allergisch auf einen Insektenstich reagieren. Bitte beobachte daher die Schleimheute deines Hundes, seinen Allgemeinzustand und die Stichstelle. Schwillt diese an und dein Hund scheint sehr müde und beinahe lethargisch, dann gehe umgehend zum Tierarzt.

#4 … allergisch auf Futtermittel reagieren

Wenn sich dein Hund intensiv am Fell kratzt und sich dabei keiner bestimmten Stelle am Körper besonders widmet, sondern es einfach überall tut, dann könnte er eine Futtermittelallergie haben. Er reagiert also empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel.

Du kannst zum einen probieren, ob es besser wird, wenn du ein bestimmtes Leckerli weglässt oder hast du vielleicht vor kurzen sein Futter gewechselt? Gehe im Zweifel immer zum Tierarzt und lasse einen Allergietest machen.

#5 … Stress abbauen

Es kommt vor, dass Hunde sich Kratzen, wenn sie aufgeregt oder gestresst sind. Das Kratzen ist dann eine Übersprunghandlung. Oft setzt diese auch ein, wenn dein Hund gerade nicht weiß, was du von ihm willst und er überfordert ist.

Hundebesitzer aufgepasst: Deshalb leckt sich dein Hund die Pfoten!

Es passiert sicher nicht selten, dass du deinen Hund dabei entdeckst, wie er sich beinah genüsslich die Pfoten leckt. Jeder Hund tut das und es besteht bei diesem Verhalten grundsätzlich erstmal überhaupt kein Grund zur Sorge.

Denn erst wenn es unverhältnismäßig oft und intensiv auftritt, solltest du dir seine Pfote genauer anschauen und ihn gegebenenfalls bei einem Tierarzt vorstellen.

Aber was macht dein Hund nun, wenn er sich die Pfoten leckt?

Juckt es ihm an den Pfoten, versucht er sich durch das Lecken oder leichte Knabbern Abhilfe zu schaffen. In etwa so, als würdest du dich kratzen. Der Speichel deines Hundes hat auf der entsprechenden Stelle einen kühlenden Effekt und lindert so den Juckreiz.

Es kann aber auch passieren, dass sich durch intensives Lecken eine Art Teufelskreis entwickelt. Die Hautbarriere an den Pfoten kann durch die Feuchtigkeit und die Reibung der Zunge zerstört werden, es entstehen Entzündungen und dadurch noch mehr Juckreiz. Wenn jetzt noch Bakterien von außen durch die Entzündung an der Haut eindringen, sind oftmals Folgeerkrankungen das Resultat.

Achte daher am besten immer darauf, dass dein Hund das Lecken in normaler Intensität macht.

4 Gründe für krankhaftes Lecken an den Pfoten

#1 Milben

Vor allem im Herbst passiert es, dass Hunde sich an den Pfoten mit Milben infizieren. Es ist nicht die ausgewachsene Herbstgrasmilbe, die den Hund ärgert, sondern ihre Larven. Diese geben ein Sekret ab, das zum Teil einen intensiven Juckreiz an den Pfoten hervorruft.

Dein Hund versucht sich nun durch das Lecken Abhilfe zu schaffen. Stelle ihm deinen Tierarzt vor. Dieser kann nachprüfen, ob es sich um Milben handelt und dir an Antiparasitikum verschreiben.

#2 Pilzinfektion

Hier gilt Vorsicht für Tier und auch Mensch. Hat sich dein Hund mit einem Hautpilz angesteckt, ist diese Infektion auch auf den Menschen übertragbar. An der betroffenen Stelle bekommt er zumeist kreisrunden Haarausfall und ersucht sich zu kratzen und zu lecken. Es besteht jedoch kein Grund zur Sorge, denn eine Pilzinfektion ist in der Regel gut mit Salben und speziellen Shampoos behandelbar.

#3 Fremdkörper

Wenn dir auffällt, dass dein Hund immer wieder diese eine Stelle an dieser einen Pfote leckt, dann schau am besten mal genauer hin. Es kann passieren, dass er sich einen Fremdkörper zwischen den Zehen oder in den Ballen gelaufen hat.

Manchmal schaffst du es, einen größeren Fremdkörper selber zu entfernen. Fange aber bitte nie an, an deinem Hund zu experimentieren und bringe ihn zu einem Tierarzt, damit dieser den Fremdkörper entfernt.

#4 Psyche

Vor allem sensible, ängstliche oder nervöse Hunde neigen in Stresssituationen dazu, sich an den Pfoten zu lecken. Du kennst es vielleicht von dir – bist du nervös oder gestresst neigst du dazu an den Fingernägeln zu kauen, mit dem Bein zu wippen oder dir auf die Lippen zu beißen. Dein Hund tut dasselbe, indem er sich die Pfoten leckt.

Coronavirus: 5 Fakten die du als Hundebesitzer jetzt wissen solltest

Das Wort ist in aller Munde. Der Coronavirus nimmt uns aktuell alle völlig ein, insbesondere, weil sich die Meldungen täglich überschlagen. Als Hundebesitzer stellen sich viele Fragen: Kann ich ungehindert mit meinem Hund spazieren gehen? Ist mein Hund ebenfalls gefährdet?

In diesem Beitrag erhältst du Antworten auf einige Fragen, die dir aktuell vermutlich durch den Kopf gehen.

Das Wichtigste vorab: Die Informationen, die du in diesem Beitrag liest, sind nicht in Stein gemeißelt. Da der Virus neuartig ist, kann es immer wieder passieren, dass sich neue Erkenntnisse ergeben. Diese arbeiten wir selbstverständlich so schnell es geht tagesaktuell mit ein.

1. Hunde infizieren sich nicht

Es gibt nach aktuellem Kenntnisstand keine Hinweise darauf, dass sich Hunde mit dem Virus anstecken oder ihn gar übertragen können. Hier musst du dir daher zunächst keine Sorgen machen.

Nichtsdestotrotz ist es ratsam, dass du nach dem Streicheln deines eigenen als auch nach dem Kontakt zu anderen Hunden deine Hände wäscht. Denn es lässt sich aktuell nicht ausschließen, dass der Virus auf dem Fell deines Lieblings haften bleiben kann. Hände waschen ist daher auch hier das A&O.

2. Gassi gehen ist erlaubt

Dein Hund muss mal. Natürlich mehrmals am Tag. Es ist dir daher selbstverständlich auch erlaubt, mit deinem Hund gewohnt deine Gassirunden zu drehen. Auch im Falle einer Ausgangssperre in deiner Stadt ist es dir in der Regel erlaubt, mit deinem Hund im nahen Umkreis deiner Wohnung spazieren zu gehen.

Aber auch hier gilt: Halte Abstand zu den anderen Spaziergängern und Hundehaltern.

3. Meide den Kontakt zu anderen Hundehaltern

Grundsätzlich spricht nichts gegen den Besuch eines Hundeplatzes oder einen ausgiebigen Spaziergang mit deinem Hundefreund. Hier gibt es auch keine besonderen Verhaltsweisen im Umgang mit anderen Hunden zu beachten, sondern vielmehr im Umgang mit anderen Hundehaltern.

Haltet bitte genügend Abstand (1,5 - 2 m) voneinander und tragt so gemeinsam Verantwortung für euch und eure Mitmenschen.

4. Tierarztbesuche ankündigen

Solltest du mit deinem Hund zum Tierarzt müssen, kannst du das selbstverständlich problemlos machen. Hier gibt es weniger im Umgang mit deinem Hund Vorsichtsmaßnahmen sondern vielmehr Hinweise in Bezug auf den Umgang mit den anderen Hundehaltern vor Ort.

Rufe am besten zunächst bei deinem Tierarzt an, bevor du direkt dorthin fährst. Dieser gibt dir Bescheid, wann du vorbeikommen kannst. Unter Umständen kann es passieren, dass du mit deinem Hund im Auto oder vor der Tür warten musst, um den anderen Hundehaltern nicht zu nahe zu kommen.

5. Dein Hund sorgt für die perfekte Ablenkung

So beängstigend die Zeiten aktuell auch sind: Eure Hunde sind für euch da und sorgen für eine gute Stimmung bei euch zuhause. Lenkt euch ab und verbringt viel Zeit mit eurem Vierbeiner!

Aufgepasst: Diese Zeckenarten leben in Deutschland

Wenn du dachtest, dass Zecke = Zecke ist, dann wird dir das Folgende nicht gefallen. Weltweit sind 900 verschiedene Zeckenarten bekannt, davon sind einige auch in Deutschland zu finden.

Von den 900 verschiedenen Zeckenarten leben einige auch in Deutschland. Diese verteilen sich hauptsächlich auf die Gattungen der Schild- und der Lederzecken.

Schildzecken zeichnen sich durch ihre harte Außenhaut und einer Art Schild am vorderen Rückenbereich aus. Dieser Schild kann bei männlichen Zecken die gesamte Zecke bedecken und bei weiblichen oftmals nur unscheinbar einen kleinen Bereich.

Lederzecken fehlt dieser Schild am Rücken, weshalb ihre Haut lederartig und weich ist. In Deutschland kommt nur eine Lederzecke vor und das ist die sogenannte Taubenzecke.

Welche Zeckenarten gibt es in Deutschland?

Der Gemeine Holzbock

Der Gemeine Holzbock ist die dir wohl bekannteste Zecke, da sie die am meisten vorkommende Zecke in Deutschland ist.

Der Holzbock wird 2,5 - 4 mm groß und lebt in ganz Europa. Nicht vorzufinden ist er in Gebirgslagen ab Höhen von 1500m. Er liebt dafür Wälder, Gärten und Parks.

Am aktivisten ist der Gemeine Holzbock von März bis Oktober/November und mitunter auch in den Wintermonaten, je nachdem, wie mild der Winter ist. Er wird aktiv, sobald an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen über 7 Grad Celsius herrschen.

Bei seinen Wirten ist er nicht wählerisch. Das Blut von Mensch, Hund, Katze, Vögel, Igel, Hasen, Reh-, Dam- und Rotwild, Füchse gehören zu seinem Speiseplan.

Der Gemeine Holzbock ist u.a. Überträger von Borreliose und FSME.

Die Auwaldzecke

Die Auwaldzecke wird zwischen 3 - 5 mm groß und besiedelt vor allem Gebiete im östlichen und südwestlichen Deutschland. Hier bevorzugt sie feuchtere Gebiete wie Überschwemmungsgebiete, Wiesen, Brachen, Moore.

Vom Februar bis Mai sowie vom August bis November ist die Auwaldzecke besonders aktiv. Das besondere: Die Zecke geht aktiv auf die Suche nach Wirten.

Das sind hauptsächlich Hunde und Pferde sowie Reh-, Dam- und Rotwild, Wildschweine, Rinder und Schafe. Aber auch der Mensch kann von der Auwaldzecke gebissen werden.

Die Auwaldzecke ist u.a. Überträger von Babesiose.

Die Igelzecke

Die Igelzecke kann eine Größe von 3,5 - 4 mm erreichen und lebt unter anderem in ganz Europa, sowie in Nordafrika und in den Gebieten von West- bis Zentralasien. Hier bevorzugt die Zecke Wälder, Gärten und Parks.

Besonders aktiv ist die Zecke von März bis November. Da sie hauptsächlich Füchse, Igel und Wiesel befällt, wartet die Zecke in deren Bauten auf ihren Wirt. Aber auch Menschen, Katzen und Hunde können von der Igelzecke gebissen werden.

Die Igelzecke ist u.a. Überträger von Borreliose und FSME.

Die Schafzecke oder Frühjahrswaldzecke

Die Schafzecke, auch Frühjahrswaldzecke genannt, gehört zu den größeren Zeckenarten und kann zwischen 4 - 6 mm groß werden. Die Zecke ist in Deutschland noch eher eine Seltenheit, man trifft sie aber ab und an in Süddeutschland an. Sonnendurchflutete Wiesen und lichte Wälder sind hier der Favorit.

Die Schafzecke ist besonders von März bis November aktiv und befällt vor allem Schafe, Rotwild, Wildschweine, Ziegen, Rinder und Pferde. Selten werden auch Menschen und Hunde von der Schafzecke gebissen.

Die Schafzecke ist u.a. Überträger von Babesiose.

Die Braune Hundezecke

Die Braune Hundezecke erreicht eine Größe von 3 mm und lebt vor allem in Süddeutschland in sonnendurchfluteten Wiesen und lichten Wäldern. Die Besonderheit dieser Zeckenart liegt darin, dass sie sich problemlos in Häusern und Wohnungen ansiedeln kann, da sie trockene Luft im Gegensatz zu anderen Zeckenarten gut verträgt.

Bei warmen Temperaturen in den Monaten von April bis September fühlt sich die Braune Hundezecke am wohlsten. Sie wird hierbei ganz ihrem Namen treu und bevorzugt den Hund als Wirt, kann aber auch den Menschen beißen.

Die Braune Hundezecke ist u.a. Überträger von Babesiose.

Die Hyalomma-Zecke

Die Hyalomma-Zecke ist eine besondere Zeckenart, da sie anders als die vorangestellten Zecken aktiv auf die Jagd geht und ihre Wirte ab einer Entfernung von zehn Metern bemerkt und ihnen bis zu zehn Minuten lang über eine Distanz von bis zu 100 Metern folgt.

Die Zecke kann zwischen 2 - 10 mm groß werden und stammt ursprünglich aus Afrika und Asien und lebt seit neuestem auch in Deutschland. Besonders aktiv ist sie in den Monaten von Juni bis Oktober.

Zu ihrem Wirten gehören besonders Huftiere wie Schweine, Ziegen oder Schafe, aber auch Hunde und Menschen.

Die Hyalomma-Zecke ist u.a. Überträger von Krim-Kongo-Fieber und dem Zecken-Fleckfieber.

Die Taubenzecke

Da Menschen als auch für Hunde für die Taubenzecke keine Interessanten Wirte darstellen, ist diese für uns weniger gefährlich. Sie wird ihrem Namen treu, da sie insbesondere Geflügel, Vögel und hier vor allem Tauben befällt.

Sie kann eine Größe von 5-8 mm erreichen und fällt vor allem aufgrund ihres Aussehens auf. Die Taubenzecke gehört anders als die anderen Zeckenarten in Deutschland der Gattung der Lederzecken an und hat keinen Schild auf dem Rücken.

Die Taubenzecke lebt in ganz Deutschland und das vor allem an Brutplätzen von Vögeln und damit auch gerne mal an Hausfassaden, zwischen Fenstern und in Löchern am Dach. Besonders aktiv ist sie während der Monate März bis Oktober.

Die Übertragung bestimmter Krankheiten auf Mensch und Hund ist nicht bekannt.

Die Zecke als Krankheitsüberträger

Überall hört und liest man, dass die Tage wärmer werden, der Winter zu mild war und die Zecke nun ihre Wohlfühl-Temperaturen erreicht. Ein “Zecken-Jahr” bricht an. Warum die Zecke so viel Aufmerksamkeit bekommt? Weil sie Krankheitsüberträger von gefährlichen Infektionen ist.

Nicht nur dich, sondern auch und insbesondere deinen Hund kann die Zecke beißen und mit ihrem Biss verschiedene Arten von Krankheiten übertragen. Doch welche sind das genau?

Babesiose

Bei der Babesiose handelt es sich um eine parasitäre Erkrankung, die ausschließlich von der Zecke übertragen wird. Insbesondere Tiere sind hiervon betroffen, zumeist Rinder und Hunde.

Die Krankheitserreger, Babesien, zerstören während ihrer Vermehrung die roten Blutkörperchen ihres Wirtes. Die Folgen sind Durchfall, Erbrechen, bräunlich roter Urin aufgrund der Zerfallsprodukte der zerstörten roten Blutkörperchen.

Da die roten Blutkörperchen für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich sind, kommt es zum Sauerstoffmangel. Atemnot und Bewusstlosigkeit des Hundes sind die Folge. Beim Menschen führt die Krankheit zu Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen und Blutarmut. Menschen sind jedoch eher selten von Babesien betroffen.

Überträger der Babesiose sind vor allem die Auwaldzecke, Braune Hundezecke und die Schafzecke (auch: Frühjahrswaldzecke).

Borreliose

Ebenso wie bei der Babesiose handelt es sich bei der Borreliose um eine Krankheit, die ausschließlich von Zecken übertragen wird. Verursacht wird die Krankheit von sogenannten Borellien, im Darm der Zecke lebenden Bakterien.

Erst nach dem Biss der Zecke werden diese aktiv und gehen auf den Wirt über. Die Borrelien breiten sich über den Blutkreislauf des Hundes immer weiter aus und befallen insbesondere seine Gelenke.

Da die Symptomatik einer Borreliose-Infektion sehr vielseitig und unterschiedlich ausgeprägt ist, kann es vorkommen, dass man eine Infektion erst spät bemerkt. Treten nach einem Zeckenbiss Fieber, Leistungsabfall, Appetitlosigkeit oder in einer späteren Phase der Erkrankung Lahmheiten auf, können diese auf eine Borreliose-Infektion hinweisen.

Anders als bei der Babesiose ist auch der Mensch häufig von einer Borreliose-Infektion betroffen. Überträger der Borreliose ist vor allem der Gemeine Holzbock.

FSME

Hunde sind vom FSME (Frühsommer-Meningoenzephaliti) - Virus deutlich seltener betroffen als Menschen. Sollte der Virus doch einmal den Hund treffen, sind die Folgen in der Regel schwerwiegend und können zum Tod des Tieres führen.

Für den Menschen spielt die Viruserkrankung eine bedeutendere Rolle, da diese zu einer dauerhaften Schädigung des zentralen Nervensystems und Hirnhautentzündungen führen kann.

Im Gegensatz zum Menschen, gibt es für den Hund keine Impfung gegen den Virus. Überträger des FSME-Virus ist der Gemeine Holzbock.

Ehrlichiose

Bei der Ehrlichiose handelt es sich um eine von Zecken übertragene bakterielle Krankheit und kommt hauptsächlich bei Tieren vor. Die Bakterien - Ehrlichien - befallen die weißen Blutkörperchen und können über die Lymphknoten an die Organe gelangen.

Fieber, Appetitlosigkeit, Lymphknotenschwellungen, Muskelzuckungen sowie Atemnot sind Symptome der Ehrlichiose. Hier ist der Gang zum Tierarzt unumgänglich.

Überträger der Ehrlichiose ist die Braune Hundezecke.

Anaplasmose

Unter dem Begriff Anaplasmen verstecken sich Blutparasiten, die die weißen Blutkörperchen des Wirtes befallen und bei akut erkrankten Hunden zu Appetitlosigkeit, hohem Fieber und Abgeschlagenheit führen können. Die Symptome ähneln der Borreliose.

Die Folge sind Gelenkentzündungen und Lahmheit. Die Anaplasmose zeichnet sich besonders dadurch aus, dass die Krankheit nach Erholung des Hundes von der akuten Erkrankung erneut auftreten kann.

Überträger der Anaplasmose ist der Gemeine Holzbock.

Hundebesitzer aufgepasst: Das solltest du über Zecken wissen

Brrr, wenn wir den Begriff “Zecke” schon hören, bekommen wir nicht nur als Hundebesitzer Gänsehaut, denn auch für uns Menschen ist die Zecke kein gern gesehenes Lebewesen. Blöd nur, wenn der eigene Hund immer eine ganze Schulklasse an Zecken nach dem täglichen Ausflug im Gepäck hat.

Die Zecke im Kurzportrait

Die Zecke ist eine Ordnung der Milben und bildet die größte Milbenart ab. Weltweit sind über 900 verschiedene Zeckenarten bekannt, die sich an allen Wirbeltieren, auch dem Menschen, festbeißt und das für sie lebensnotwendige Blut aussaugt. Nur so kann sie sich ernähren und fortpflanzen.

Sie lebt nicht nur im Wald, auf Wiesen oder im Gras am Wegesrand sondern auch in der Stadt in den Parks, an Badeseen oder auf Parkplätzen. Überall, wo Pflanzen und Gräser sind, lassen sich Zecken vermuten.

Zecken sind besonders an warmen Tagen und nach Regentagen aktiv, da sie Feuchtigkeit und Wärme lieben. Das bedeutet aber nicht, dass du an kälteren und trockenen Tagen entspannt durch den Wald spazieren kannst. Auch an diesen Tagen sind Zecken auf der Suche nach Nahrung.

Eure Hunde können besonders davon betroffen sein, von der Zecke gebissen zu werden, da sich diese vermehrt in der Natur aufhalten und ungehindert durch Büsche und Wiesen laufen.

Die Zecke als Krankheitsüberträger

Entdeckst du an deinem Hund eine Zecke besteht nun nicht sofort ein Grund zur Sorge. Nicht jeder einzelne Zeckenbiss überträgt unverzüglich Krankheiten. Dennoch sollte die Zecke schnell entfernt werden.

Die Zecke ist unter anderem Überträger der Krankheiten Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose und FSME. Besonders häufig kommt bei uns in Deutschland die Borreliose vor, diese kann Hund und Mensch treffen. Im Schnitt trägt jede dritte Zecke den Erreger in sich. In diesem Beitrag kannst du die Krankheiten, die die Zecke überträgt, nochmal genauer nachlesen.

Die Folgen der Ansteckung mit Borreliose können mitunter einen dramatischen Verlauf nehmen. Durch den Biss der Zecke gelangen die Bakterien - Borrelien - in den Blutkreislauf des Hundes.

Bis die Borrelien aber wirklich an den Hund übertragen werden, kann es bis zu 16-24 Stunden dauern. Je früher du die Zecke also entdeckst, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich dein Hund mit Borreliose infiziert hat.

Hast du vor kurzem eine Zecke von deinem Hund entfernt und bemerkst nun die folgenden Symptome an ihm, solltest du ihn umgehend einem Tierarzt vorstellen:

 

  • Appetitlosigkeit
  • Entzündung der Bissstelle
  • Gerötete Haut um die Bissstelle
  • Fieber
  • Lethargie, Teilnahmslosigkeit
  • Lymphknotenschwellung

Was die Farbe vom Hundekot zu bedeuten hat

Daran kommt auch dein Hund nicht vorbei: Das große Geschäft. Dessen Farbe und Konsistenz solltest du immer Blick behalten, auch wenn es nicht appetitlich ist, denn diese sind ein wichtiger Indikator für den allgemeinen Gesundheitszustand deines Hundes.

Normaler Hundekot

Wie genau sieht eigentlich “normaler” Hundekot aus? Ebenso wie in allen anderen Bereichen gilt hier: Individualität. Auch die Beschaffenheit, Farbe und Konsistenz eines gesunden Hundehaufens variiert zwischen den Hunden und kann sich unterscheiden.

Du solltest daher die täglichen Kotgewohnheiten deines Hundes beobachten, damit du diese kennenlernst und sofort erkennen kannst, wenn sich etwas verändert.

Generell lassen sich jedoch Merkmale feststellen, die sich bei allen Kotabsätzen ähneln: Die Farbe des Hundekots sollte - mal heller, mal dunkler - schokoladenbraun gefärbt sein, in der Form einer Wurst ähneln und in dieser verbleiben sowie in der Menge nicht auffällig wenig oder viel sein.

Wodurch wird der Kot beeinflusst?

Die Ausscheidungen deines Hundes werden in erster Linie von seiner Nahrungsaufnahme beeinflusst. Diese hat neben der Auswirkung auf die Konsistenz auch ganz wesentliche Auswirkungen auf die Farbe. Aber auch auf Erkrankungen kann eine veränderte Kotkonsistenz und -farbe hinweisen.

Grün: eine grüne Verfärbung kann der Kot deines Hundes bekommen, wenn dieser viel Gras oder Gemüse mit grünen natürlichen Farbstoffen gegessen hat. Ein grüner Kot kann auch auf ein Problem mit der Gallenblase hinweisen.

Orange/Gelb: hat dein Hund gelbliche oder orangene Bereiche im Stuhl, kann es von der Karotte am Morgen oder am Vortag kommen. Zeigt sich der gesamte Kot jedoch in dieser Farbe, kann dies auf ein Verdauungsproblem nach einer Futterumstellung sowie Gallen- und Lebererkrankungen hinweisen. Bleibt die Farbe nach einigen Kotabsätzen bestehen, empfiehlt sich der Besuch beim Tierarzt.

Rote Streifen: rötliche, blut überzogene Stellen am Stuhl können auf eine Verletzung am Darmausgang hinweisen, ebenso wie auf Erkrankungen im Darm.

Schwarz: sehr dunkler, schwarzer Hundenkot kann ein Anzeichen für Blutbeimengungen im Stuhl sein und auf Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt hinweisen. Hier ist der Besuch beim Tierarzt unerlässlich.

Weiß: weißer bzw. sehr heller Stuhlgang kann ein Anzeichen für eine gestörte Fettverdauung sein oder von zu viel Kalzium kommen, wenn dein Hund vorab viel Knochen gegessen hat. Wohingegen mehrere kleine weiße Stellen/Streifen im Kot auf einen Wurmbefall hindeuten. Rutscht dein Hund zusätzlich mit dem Po auf dem Boden umher, um sich so zu kratzen, ist dies auch ein Hinweis auf eine Wurmerkrankung.

Grau: gräulich anmutender und fettiger Kot kann ein Hinweis auf Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase hindeuten.

Schleimig: kommt es beim Kot zu viel Beimischung von Schleim kann dies ebenfalls auf eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse hinweisen. Suche in diesem Fall Rat bei deinem Tierarzt.

Trocken: sehr trockener, bröckeliger und fester Stuhlgang ist ein Indiz dafür, dass dein zu wenig getrunken hat und dehydriert. Behalte sein Trinkverhalten im Blick und gehe im Zweifel mit ihm zum Tierarzt.

Hund allein zuhause: Wie du deinem Hund das Alleinsein beibringen kannst

Du musst zum Arzt, zur Hochzeit deiner besten Freunde oder zu deiner Mutter, die von Hundehaaren Niesen muss. So oft dich dein Hund auch begleiten kann, kommt es doch immer mal wieder vor, dass du ihn nicht mitnehmen kannst. Für deinen Hund, der ein Rudeltier ist und längeres Alleinesein gar nicht so schön findet, keine leichte Übung - seid ihr doch sonst unzertrennlich!

Auch wenn es sich nicht immer beeinflussen lässt und du beispielsweise einen ausgewachsenen Hund aus dem Tierheim adoptiert hast (toll!), empfiehlt es sich, bereits im Welpenalter mit dem Training zu beginnen. Dein Welpe lernt so ganz schnell, dass es völlig normal ist, für einige Zeit alleine zuhause die Stellung zu halten.

Je älter der Hund ist, desto schwerer ist es tendenziell ihm das Alleinsein beizubringen - aber auf keinen Fall ausgeschlossen. Hier muss einfach mehr Zeit investiert werden.

3 Schritte Alleinsein-Training

Generell gilt: Aufmerksamkeit = Belohnung

Dies gilt für alle Bereiche, in denen du deinen Hund trainieren möchtest, auch für das Alleinsein-Training. Achte daher immer darauf, dass du deinem Hund nur dann Aufmerksamkeit im Training schenkst, wenn du sein Verhalten belohnen möchtest.

Schritt 1

Dein Welpe ist bei dir eingezogen und fühlt sich nach einigen Tagen Eingewöhnung schon richtig wohl bei dir. Jetzt kannst du beginnen, den Raum, in dem du dich mit deinem Hund befindest, zu verlassen und die Tür hinter dir zu schließen. Danach öffnest du sie direkt wieder, gehst zurück in den Raum und - Achtung - beachtest deinen Hund nicht.

Dies kannst du mehrmals am Tag und in verschieden Räumen wiederholen. Die Zeit, in der du hinter verschlossener Tür stehst, sollte zu Beginn möglichst gering sein, damit dein Hund gar nicht erst anfängt, sich um dich zu sorgen.

So nicht: Beginne auf keinen Fall damit, deinen Hund überschwänglich zu verabschieden noch zu begrüßen, wenn du den Raum verlässt bzw. wieder in diesen zurückkehrst. Er soll lernen, dass es sich hierbei um eine völlig normale und keine besondere Situation handelt.

Schritt 2

Du bemerkst nun, dass dein Hund mittlerweile kaum noch Notiz davon nimmt, dass du den Raum für einige Sekunden verlassen und die Tür hinter dir geschlossen hast. Jetzt kannst du beginnen, die Zeitspanne etwas zu verlängern und diese nach und nach steigern.

Wichtig: Gehe bei der Verlängerung der Zeitspanne nicht kontinuierlich vor. Heißt: Wenn dein Hund schon fünf Minuten alleine sein kann, ist das wunderbar! Lasse ihn jetzt nicht jedes Mal noch länger alleine, sondern auch mal wieder für nur 2 Minuten, 4 Minuten oder ein paar Sekunden. So vermeidest du, dass dein Hund denkt, du würdest immer und immer länger wegbleiben und dann doch wieder unruhig wird.

Schritt 3

Üben, üben, üben. Langfristigkeit und Regelmäßigkeit sind hier gefragt, um das Training erfolgreich umzusetzen. Steigere stetig die Zeitspanne beim Alleinesein und wechsle immer wieder zwischen langen und kurzen Momenten des Alleinseins. So gelingt es euch beiden erfolgreich, die Zeit alleine gut zu überstehen!

 

Kennst du eigentlich schon das Dentalspray?

Fragen? Wir sind für dich da...
Unser Team ist von Montag - Freitag von 11:00 - 15:00 Uhr telefonisch oder per WhatsApp für dich erreichbar.
Per Mail bekommst du innerhalb eines Werktages eine Rückmeldung von uns.
Du hast Fragen? Wir helfen dir gerne
So erreichst du mich: